Trenz Electronic und MLE lancieren „FPGA Full System Stacks“ für AMD Versal™
Mach es so einfach wie möglich. Aus diesem Grund haben Trenz Electronic und Missing Link Electronics (MLE) die FPGA Full System Stacks lanciert: es erleichtert Ingenieuren ohne Fachexpertise im FPGA-Design den Aufbau von FPGA-basierten Systemen.
Trenz Electronic und Missing Link Electronics (MLE), beide Premier-Partner des AMD Embedded Partner Programms, haben ihre erste Reihe von „FPGA Full System Stacks (FFSS)“ für AMD Versal™ auf den Markt gebracht.
Diese FPGA Full System Stacks bieten vorvalidierte, vom Anwender anpassbare Bausteine, die FPGA-Hardware mit Beschleunigungssubsystemen integrieren, welche verschiedene IP-Cores (Intellectual Property) kombinieren und gemeinsam die häufigsten Leistungsengpässe in den Bereichen Netzwerke, Speicher und Signalverarbeitung lösen.
Die FPGA Full System Stacks bieten außerdem ein kostenoptimiertes Lizenzmodell:
Die typischen Lizenzkosten für solche IP-Cores können bis zu 100k US-Dollar betragen (oder mehr, je nachdem, welche Beschleuniger man benötigt). Dabei sind die Kosten für ein FFSS sehr gut mit den meisten FPGA-Anwendungen mit geringen Stückzahlen kompatibel und liegen manchmal in etwa auf dem Niveau der Hardware selbst.
Die Lücke bei der Zugänglichkeit von FPGAs schließen
Während Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs) aufgrund ihrer unübertroffenen Flexibilität und Energieeffizienz weiterhin Branchen wie die Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Industrie- und Telekommunikationsbranche dominieren, bleibt die Eintrittsbarriere hoch. Dies liegt vor allem an der Komplexität der Programmierung von FPGAs, insbesondere von System-on-Chip (SoC)-FPGAs mit eingebetteten CPUs.
Das Konzept des FPGA Full System Stack wurde entwickelt, um dieser Herausforderung zu begegnen. Da MLE-FPGA-IP-Cores auf Trenz System-on-Modules (SoMs) und Carrierboards vorintegriert und vorab validiert sind, ermöglicht die Lösung Entwicklern, die „Ground-up“-Phase der Hardware-Software-Integration zu umgehen. Stattdessen können sich Anwender sofort auf die Entwicklung auf Anwendungsebene konzentrieren, was die Produktivität erheblich steigert und gleichzeitig die Markteinführungszeit für neue Produktinitiativen verkürzt.
FPGA-Komplettsystem-Stacks: Einsatzbereit für moderne Workloads
Das aktuelle Portfolio konzentriert sich auf Rechen-, Video-, Speicher- und Netzwerkbeschleunigung und nutzt die Leistungsfähigkeit der AMD Versal™ AI-Serie auf dem Trenz TE0950 Evalboard und dem Trenz TE0955 SoM zusammen mit dem Trenz TEB0955 Carrierboard. Zu den wichtigsten Konfigurationen, die zum Start verfügbar sind, gehören Netzwerk-FPGA Full System Stacks für AMD Versal™ und Speicher-FPGA Full System Stacks für AMD Versal™.
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